Neues Jahr, neue Kultur

Werfen Sie einen Blick auf die Spielzeit 2022 im Alten Dorfladen

Stefan Waghubinger: <br>„Jetzt hätten die guten Tage kommen können“

Stefan Waghubinger:
„Jetzt hätten die guten Tage kommen können“

In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. 90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.

„Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.” Böblinger Bote

„Federleicht und geschliffen Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können- und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.”

Allgemeine Zeitung Mainz

„Plötzlich hat man keinen Boden mehr unten den Füßen, und dann hat man Angst ohne Grund.” (aus: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können”)

 

Karten für Samstag, 18. Juni | 19.30
Mathias Tretter und Sven Kemmler:<br>„Schottenabend – Zwei Stunden mit nichts drunter“

Mathias Tretter und Sven Kemmler:
„Schottenabend – Zwei Stunden mit nichts drunter“

Zwei Männer, zwei Röcke und ein entzückendes, karo-ummanteltes Geheimnis: Stuart Kemmler und Malcolm Tretter reisen seit 2010 kraft ihres selbstverliehenen Amtes als Kulturbotschafter des schottischen Robert-Louis-Burns-Instituts in Aberglenkirkmuir durch Deutschland, um den Ungläubigen endlich das bessere Großbritannien nahezubringen.

Viele Ignoranten möchten die Briten eher heute als morgen aus der Europäischen Union werfen – aus purer Unkenntnis, so Kemmler und Tretter. Denn das Bild der Insel wird hierzulande fälschlicherweise noch immer von England bestimmt, diesem dunklen, zurecht vergessenen Teil der Insel, der wie ein Sack essigschwerer Fish & Chips am hellen Norden hängt:

Scotland, das Wales unter den irischen Cornwalls der Trinker, herrliches Land der saftigen Weiden und des wärmenden Whiskys, der Highlands und Heilgetränke, der Kelten und Keltereien, der Schlachten und Schlachtschüsseln, der beinfreien Männer und betrunkenen Lämmer, der Quartalssäufer und Gelegenheitsköhler, und natürlich – der Frauen. „Lassies“ werden sie im Land der lauschigen Lochs genannt – und auch dieses Missverständnis werden Kemmler und Tretter ein für allemal ausräumen: Schottinnen mögen ähnlich sprechen wie der Collie aus der Fernsehserie, aber sie vertragen das Hundertfache.

Kurz: Ein Abend mit Ethnologie und Ethanol, Sex, Drogen und Rock ohne Roll. Nacktbeiniger als eine Misswahl, billiger als die Volkshochschule, teurer als die EU – und garantiert mit nix drunter!

Leider muss auch unser Schottenabend noch einmal verschoben werden – auf 2022. Sobald wir wissen, wann genau die Beiden die Rowohlt’sche Tradition des „Schausaufens mit Betonung“ aufleben lassen, lassen wir es Sie hier wissen.

Karten für Freitag, 24. Juni | 19.30
Quadro Nuevo kommt wieder nach Frankfurt in die Johanniskirche in Bornheim

Quadro Nuevo kommt wieder nach Frankfurt in die Johanniskirche in Bornheim

Quadro Nuevo spielt Melodien für Kinder – mit Herz und Hand und vielen Instrumenten gespielt

Die vier Musiker erklären ihre Instrumente und tragen traditionelle Kinderlieder mit Lust & Laune vor:
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
Hejo, spann den Wagen an
Drei Chinesen mit dem Kontrabass
Spannenlanger Hansl …

Jeder kann mitsingen, klatschen und mittrommeln! Dazu spielen die weitgereisten Virtuosen auch eigene Stücke, die von ihren Abenteuern erzählen. Gerne dürfen die Kinder auch Fragen stellen: Was ist euer schnellstes Lied? In wie vielen Ländern wart ihr schon? Spielt mal so laut es geht! Wie kam damals die Harfe auf das Kamel?

Die vier Musiker von Quadro Nuevo sind selbst Eltern und sagen über ihr Kinderlieder-Album:
„Wir freuen uns immer sehr, wenn Kinder zu unseren Konzerten kommen. Früher waren wir selber mal Kinder und haben von unseren Großeltern und Müttern Kinderlieder gehört. Jetzt wollen wir diese Lieder an Euch und unsere eigenen Kinder weitergeben, damit sie nicht verloren gehen. Deshalb haben wir sie so schön wir können aufgenommen. Und weil wir nicht sehr gut singen, haben wir sie mit unseren vielen Instrumenten gespielt. Ihr könnt gerne nach Lust und Laune dazu singen!“

Abends dann gibt es noch ein Konzert für die Erwachsenen:

MARE ist Musik gewordenes Wellenrauschen.
MARE ist südliche Meeresbrise, die seit jeher die Phantasie des Mitteleuropäers beflügelt.
MARE erglänzt in allen betörenden Klangfarben eines unbekannten Paradieses und duftet nach Dolce Vita, reifen Zitronen und gelben Bikinis.

Die mediterrane Leichtigkeit des Seins war zweifellos immer schon prägend für die Instrumental-Kunst von Quadro Nuevo: italienische Tangos, französische Valse, ägäische Mythen-Melodien, waghalsige Fahrtenlieder entlang einer sonnenbeschienen Küstenstraße, orientalische Grooves, Brazilian Flavour und neapolitanische Gassenhauer. Sie alle dienen als vergnügliche Barke für lustvoll improvisierte Abenteuerfahrten.

Die Anregungen und Inspirationen hierzu holte sich Quadro Nuevo auf ausgedehnten Reisen. Musikalische Juwelen aufgelesen auf den Plätzen und an den Gestaden des Südens.

Die temperamentvollen Vollblut-Musiker touren seit 1996 durch die Länder dieser Welt und gaben bisher rund 3500 Konzerte. Sie trugen ihre Lieder von Oberbayern bis Bari, quer über den Balkan durch Vorderasien bis Kairo, von Buenos Aires bis Hong Kong.
Die Auftrittsorte sind so verschieden wie die Wurzeln ihrer Musik: Das Ensemble ist nicht nur auf Festivals und in renommierten Konzertsälen wie der New Yorker Carnegie Hall zu Gast.
Die spielsüchtigen Virtuosen reisen auch als Straßenmusikanten durch den mediterranen Süden und fordern als nächtliche Tango-Kapelle zum Tanz.

 

Karten für die „Kinderlieder“ | Sonntag, 25. Juni | 16.00 | Johanniskirche Frankfurt-BornheimKarten für „Mare“ | Sonntag, 25. Juni | 19.00 | Johanniskirche Frankfurt-Bornheim
Gala zum Hessischen Kabarettpreis 2020

Gala zum Hessischen Kabarettpreis 2020

Madame Corona hat sich alle Mühe gegeben, aber jetzt ist es endlich so weit:
Frank-Markus Barwasser und Christoph Fritz treten im Alten Dorfladen auf.

Seit 2020 versuchen wir, die Beiden mit dem Hessischen Kabarettpreis auszuzeichnen. Und da aller guten Dinge drei sein sollen, hoffen wir, dass es nach 2020 und 2021 nun 2022 klappt.

Beide Künstler präsentieren Ausschnitte aus ihren Programmen – auch wenn es vorher ein paar Reden gibt. Im Grunde also eine Doppelportion Kabarett mit ein wenig Petersilie nebendran.

Frank-Markus Barwasser ...

Er ist bekannt für Neues aus der Anstalt, seine Bowle – und neuerdings fährt er mit dem Fahrrad durch die Gegend: Erwin Pelzig ist Frank-Markus Barwassers bekanntestes Alter Ego. Für das, was er dem Kabarett alles zugetraut und hinzugefügt hat, zeichnen wir ihn mit der „Ahlen Worscht“ aus, dem Ehrenpreis zum Hessischen Kabarettpreis. Und anschließend geben wir ihm die Bühne frei – und freuen uns schon sehr auf Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm.

Frank-Markus Barwasser ...

... und Christoph Fritz

Mit „Das jüngste Gesicht“ hat er sein erstes Kabarettprogramm überschrieben. Für das, was er darin auf die Bühne bringt (und für das, was wir uns für die kommenden Programme erhoffen) zeichnen wir ihn mit der „Grie Soß’“ aus, dem Förderpreis zum Hessischen Kabarettpreis.

In einem Feuerwerk der pointierten Hoffnungslosigkeit gewährt Christoph Fritz Einblicke in seine Lebensgeschichte und Gedankenwelt. Alles begann in einer kleinen ländlichen Gemeinde, in der Veganismus als Einstiegsdroge zur Homosexualität gilt. Seine Kindheit war geprägt von exzessivem Graben und sein Erwachsensein von irgendetwas Anderem. Das seinem Alter hinterher hinkende Gesicht der ständige Begleiter.

Karten für Samstag, 9. Juli | 19.30
... und Christoph Fritz
Café del Mundo

Café del Mundo

Zehntausende Konzertbesucher jährlich, Standing Ovations, Millionen Aufrufe auf Youtube, ein Fankult wie bei Rockstars – willkommen bei Café del Mundo, Deutschlands erfolgreichstem Gitarren-Export.

Ja, Sie haben richtig gelesen, Deutschlands angesagtesten Flamenco-Gitarristen. Das ist außergewöhnlich, das ist einzigartig, das ist die Essenz von Gitarre und die konsequente Erweiterung eines Instruments, das wir bisher aus der Folklore kennen.

Die Protagonisten Jan Pascal und Alexander Kilian sind grundsätzlich gegensätzlich wie Feuer und Wasser – und doch ergänzen sie sich gerade dadurch zu einem Music Act auf Weltniveau. Ihr gemeinsamer Live-Auftritt ist der mitreißende Dialog zweier begnadeter Virtuosen, die sich bald umschmeicheln, bald herausfordern und einander ihr Bestes entlocken – intensiv und explosiv entsteht eine magische Aura, der sich niemand entziehen kann. Doch die beiden Instrumental-Künstler sind weit mehr als bloße Unterhalter: In ihrer Kunst beziehen sie Haltung, bekennen sich zur puren, originären Musik, setzen ein Statement in einer fluide fluktuierenden Welt. Lassen Sie sich überraschen von der unglaublichen musikalischen Vielfalt zweier Flamenco-Gitarren mit einem Repertoire, das ein feines Band zwischen Klassik und Jazz, Techno und World Music bindet.

Karten für Freitag, 15. Juli | 19.30

Welthits auf Hessisch

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie Michael Jackson, Britney Spears und Elivs Presley klingen würden, wenn sie Hessisch
gesungen hätten? Nein, habt ihr nicht. Deshalb haben sich Tilman Birr und Elis C. Bihn diese Frage für euch gestellt, von alleine wärt ihr ja eh nicht darauf gekommen. Birr und Bihn haben die linguistisch anspruchsvolle Arbeit auf sich genommen und die wichtigsten Welthits der letzten sechzig Jahre aus dem Englischen, der Sprache der Warnhinweise und Flughafendurchsagen, in die Sprache der Poesie und Anmut übertragen: das Hessische.
Nun singen sie Miley Cyrus’ „Abrissbern“, Rihannas „Reschescherm“ oder Britney Spears ́ „Schlaach misch, Mädsche, nochema“ mit Bass, Gitarre und zwo maa Gesang. Und zwar so lange, bis Sie denken: „Helf mer! Isch brauch da jemand“ (Lennon/McCartney). Die Verhessung der Welt bleibt die Aufgabe von Tilman Birr und Elis C. Bihn! Bald in jedem Theater, jeder Stadthalle und jedem
Kleingartenvereinshaus zwischen Rhein, Main, Kinzig und Lahn.

Karten für Samstag, 30. Juli | 19.30
Welthits auf Hessisch
HG.Butzko: ach ja

HG.Butzko: ach ja

Wer kennt nicht den Spruch: „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“? Aber mal ehrlich, damit war doch nicht gemeint, dass die Blagen das ernst nehmen, die Leihgabe zurückfordern, und bloß, weil wir über unsere Verhältnisse gelebt haben, keinen Kredit mehr gewähren.

Da stellt sich doch die Frage: Wie konnte es nur so weit kommen? Und weil HG. Butzko vor 25 Jahren anfing, Kabarett zu machen, wagt er jetzt einen Blick in die Mahnbescheide des letzten Vierteljahrhunderts – und da zeigt sich: Es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen und abzurechnen mit den Tricksern und Täuschern, den Blinden und Blendern, den Gewählten und Wählern, den Metzgern und Kälbern.

Und deswegen beleuchtet der Gelsenkirchener Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts noch mal alle Lügen, Vertuschungen und falschen Versprechungen der letzten 25 Jahre aus Politik, Wirtschaft und Medien. Also nicht alle. Dann würde das Programm vier Tage dauern. 

Aber wenn man verstehen will, warum wir heute da stehen, wo wir stehen, müssen die Verbindlichkeiten der Vergangenheit vollstreckt werden, damit das Unverbindliche in Zukunft auf der Strecke bleibt.

Ab jetzt wird zur Kasse gebeten. Spätestens beim Eintritt ins neue Kabarett mit HG.Butzko…. ach ja.

Einer liebgewonnenen Tradition folgend findet die Vorpremiere seines neuen Programmes wieder im Alten Dorfladen statt.

Karten für Freitag, 12. August | 19.30


Nach dem Sommer ist noch nicht Schluss!

Bevor es weihnachtet, zieht es den Fresche Keller noch zwei Mal nach Büdingen. In unserem Pferdestall wäre es aber auch wirklich zu kalt...

Frieda Braun: Rolle vorwärts

Frieda Braun: Rolle vorwärts

Flink wie ein Wiesel, aufgeregt wie eine Henne, scheu wie ein Feldhase: Frieda Braun hat viele Gesichter. Ihre Geschichten wimmeln von knarzigen Charakteren, die den Miss Marple-Filmen mit Margret Rutherford entsprungen sein könnten.

Elf schrullige Frauen bilden Friedas legendäre „Splittergruppe“. Schon nach kurzer Zeit glaubt man, sie persönlich zu kennen – ebenso die männlichen Protagonisten, etwa den Hypochonder Bruno oder Wilbrecht, den rangältesten Junggesellen.

Kleine Person, gewaltiger Wortwitz
Mal trifft Frieda mit klaren Worten direkt ins Schwarze, mal nimmt sie so kuriose Umwege, dass sie scheinbar den Faden verliert. So oder so: Es vergeht kaum eine Minute, in der das Publikum nicht lachen muss.

Kommen Sie mit in die Welt von Frieda Braun. Hier wird im Kreisverkehr durchgedreht, im Internet gegurgelt oder im Schweigeseminar geschmatzt. Aber was auch immer sie erzählt, Sie werden sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten können.

Karten für Samstag, 8. Oktober | 20.00 | Willi-Zinnkann-Halle, Büdingen

Max Uthoff: Moskauer Hunde

Max Uthoff kommt.

Natürlich gibt es an diesem Abend auch anderes zu tun. Wenn Sie sich nicht ernst genommen fühlen wollen, schalten Sie den Fernseher an. Wenn Sie die Sehnsucht nach Wahrnehmung plagt und Sie gerne auf ihre Funktion als Konsument reduziert werden, rein ins Netz mit Ihnen.

Oder sie verbringen einen Abend mit Max Uthoff, der Ihnen alle diese Gefühle auf einmal verschafft. Ein Abend, der einen anderen Menschen aus Ihnen macht: Zwei Stunden älter und mit weniger Geld in der Tasche. Aber sehnen wir uns nicht alle nach Veränderung? Eben. Oder war es das, was wir am meisten fürchten? Woher soll ich das wissen?

Wie auch immer: Max Uthoff kommt. Sie wissen schon, was das für Sie bedeutet.

Karten für Samstag, 19. November | 20.00 | Willi-Zinnkann-Halle, Büdingen
Max Uthoff: Moskauer Hunde

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