Auf ein (hoffentlich) Neues!

Unsere Planungen für die Spielzeit 2021 im Alten Dorfladen sind abgeschlossen.

Der mobilste Fresche Keller aller Zeiten

Der mobilste Fresche Keller aller Zeiten

Gemeinsam mit dem Kronberger Kulturkreis und dem Kulturbüro 11 möchten wir Corona ein Schnippchen schlagen. Statt also Beschränkungen und Reduzierungen zu beklagen, freuen wir uns auf ganz besondere Veranstaltungen im ganz kleinen Kreis. Als Bühne dient uns dabei der Anhänger, mit dem wir unser Equipment und Ihre Sitzgelegenheiten transportieren – unser Mehrkulturwagen eben.

Mit ihm ziehen wir umher, spielen heute hier und morgen dort. Tagsüber speziell für Kinder, abends dann für alle anderen.

Unserer Sommerbühne im Alten Dorfladen bleiben wir aber natürlich treu. Was wir dort geplant haben, finden Sie weiter unten.

Wo immer wir uns sehen werden: Wir freuen uns schon auf Sie!

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets 2 des Landes Hessen und unterstützt durch DIEHL+RITTER/INS FREIE!

AHA-Regeln und Aha-Momente im Alten Dorfladen

«In diesem Jahr ist alles anders, aber es wird trotzdem so schön wie immer.»

Während wir unser Programmheft für den Sommer 2021 zusammenstellen, kann uns noch niemand sagen, welchen Regeln wir im Juni, Juli und August unterworfen sein werden. Aber wir wollen uns die Vorfreude nicht vermiesen lassen. Also planen wir mit den Abstandsregeln und sonstigen Vorgaben, die im vergangenen Jahr galten – und wenn sich etwas ändern sollte, passen wir unsere Pläne an.

Was wir schon wissen

Das erste A in AHA steht für Abstand. Deshalb passen nur wenige Menschen auf einmal in unseren alten Pferdestall. Also treten alle Künstler zwei Mal hintereinander auf – und das jeweils ohne Pause.

Für Sie heißt das leider, dass Sie sich nur kurz vor oder nach der eigentlichen Veranstaltung auf unserem Hof umschauen können. Außerdem sind wir noch nicht sicher, wie wir Sie gastronomisch betreuen können. Aber das kriegen wir schon hin, da sind wir sicher.

Was das H angeht: Zwischen den beiden Auftritten haben wir genug Zeit eingeplant, um alle Kontaktflächen desinfizieren zu können. Und ausreichend Hände, um das auch zu schaffen.

Bleibt noch das A für Alltagsmasken. Wir haben ausreichend OP-Einwegmasken eingekauft, damit Ihr Besuch bei uns nicht an einem kleinen Stück Stoff scheitert. 

Am besten schauen Sie am Tag der Veranstaltung hier noch einmal nach, welche Regeln einzuhalten sind, bevor Sie losfahren.

Und wenn Sie unseren Nachverfolgungsbogen ausgefüllt mitbringen, helfen Sie uns, den Einlass so reibungs- und kontaktlos wie möglich abzuwickeln. Vielen Dank!

AHA-Regeln und Aha-Momente im Alten Dorfladen

Was wir von Ihnen wissen müssen

Für alle Karten, die in einer Bestellung zusammengefasst sind, reservieren wir einen gemeinsamen Tisch. Wenn Sie Ihre Gruppe erweitern möchten um Personen, die eigene Karten gekauft haben, lassen Sie uns das bitte vorab wissen per E-Mail an unseren Vorverkauf.

Philipp Weber:<br> „KI – Künstliche Idioten“

Philipp Weber:
„KI – Künstliche Idioten“

Gestern ist das Heute von morgen, richtig. Aber wie schnell ist heute das Morgen von gestern? Der Mensch rast in die Zukunft: Digitalisierung, Gentechnik, Künstliche Intelligenz! Doch wo ist die Zeitmaschine, die saubere Fusionsenergie, das Bier zum Downloaden? Wird der Mensch durch Maschinen ersetzt – oder befreit? Kommt das „Ende der Arbeit“? Super, dann haben wir endlich Zeit für was Sinnvolles! Aber wann hätte der Mensch jemals was Sinnvolles gemacht, nur weil er dafür Zeit hat? Doch es gibt Hoffnung! Denn in der Zukunft wartet jemand auf Sie: Philipp Weber. Denn das wichtigste Rüstzeug für alles Kommende war, ist und wird immer sein: der Humor!

Für alle Karten, die in einer Bestellung zusammengefasst sind, reservieren wir einen gemeinsamen Tisch. Wenn Sie Ihre Gruppe erweitern möchten um Personen, die eigene Karten gekauft haben, lassen Sie uns das bitte vorab wissen per E-Mail an unseren Vorverkauf.

Karten für Samstag, 24. Juli | 18 UhrKarten für Samstag, 24. Juli | 21 Uhr

Severin Groebner: „Gut möglich“

„Meine Zukunft ist so problematisch, daß sie mich selbst zu interessieren anfängt“ schrieb Greorg Büchner 1835. Zwei Jahre später war er tot.

Merke: Die Beschäftigung mit der Zukunft ist ein gefährliches Geschäft.

Severin Groebner aber, die Wiener Kassandra aus dem Gemeindebau, der Theresias unter den Exilösterreichern, das austriakische Orakel mit Vibrationshintergrund (er fährt viel Bahn) wirft unerschrocken einen Blick nach vorn. Ins Ungewisse. Was kommt, was geht und was wird gehen? Und was wird uns auf die Nerven gehen?

Fünfmal schaut er ins Futur und findet sich in unterschiedlichen Situationen wieder: Bankrott, berühmt, bescheuert, bekehrt und beerdigt. Fünf Möglichkeiten über die Zukunft und wie sie für uns werden könnte. Groebner wirft eine kabarettistische Zeitmaschine an und nimmt uns mit auf eine Reise ins Mögliche. Und wen trifft man dort? Klimawandel, Krieg, Kollektive, Kontinentaldrift oder Kunstinstallationen? Oder drei Meter große Ameisen, die sich von Plastik ernähren? Oder doch wieder nur uns selbst – nur älter.

Kommen Sie und schauen Sie mit Severin Groebner in die Zukunft. Oder anders gesagt: Bleiben wir realistisch und erwarten wir das Unmögliche.

Für alle Karten, die in einer Bestellung zusammengefasst sind, reservieren wir einen gemeinsamen Tisch. Wenn Sie Ihre Gruppe erweitern möchten um Personen, die eigene Karten gekauft haben, lassen Sie uns das bitte vorab wissen per E-Mail an unseren Vorverkauf.

Karten für Samstag, 7. August | 18 UhrKarten für Samstag, 7. August | 21 Uhr
Severin Groebner: „Gut möglich“
Tina Teubner:<br>„Wenn du mich verlässt, komm’ ich mit“

Tina Teubner:
„Wenn du mich verlässt, komm’ ich mit“

Tina Teubner, begnadete Komikerin, überirdische Musikerin, Kernkompetenz auf dem Gebiet des autoritären Liebesliedes, hat die Erziehung ihres Mannes erfolgreich abgeschlossen und sucht nach neuen Herausforderungen.

Die Grenzen zwischen „privat“ und „politisch“ sind nicht mehr aufrecht zu erhalten. Die Welt brennt: Tina wagt den Blick ins Innerste. Mit ihrer rasiermesserscharfen Intelligenz, ihrem unwiderstehlichen Humor und ihrer weltumfassenden Herzenswärme scheucht sie ihr Publikum auf: Nicht kratzen. Waschen.

Tolstoi schreibt: „Alle wollen die Welt verändern, niemand sich selbst.“ Wie wäre es mit folgendem Geschäftsmodell: Tina verändert die Welt, Ben muss an sich arbeiten, und das Publikum darf dabei zugucken.

„Tina Teubner war, ist und bleibt die aufregendste, nachhaltigste und unterhaltsamste Frau der deutschen Kleinkunstszene.“ (HSA)

Zwei Stunden Tina Teubner sind so schön wie die erste Liebe und so wirksam wie zwei Jahre Couch. Hingehen!

Für alle Karten, die in einer Bestellung zusammengefasst sind, reservieren wir einen gemeinsamen Tisch. Wenn Sie Ihre Gruppe erweitern möchten um Personen, die eigene Karten gekauft haben, lassen Sie uns das bitte vorab wissen per E-Mail an unseren Vorverkauf.

Karten für Samstag, 21. August | 18 UhrKarten für Samstag, 21. August | 21 Uhr

HG.Butzko:
„Aber witzig.“
Das neue Programm

Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bißchen anders. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit.

Und getreu dem Motto: „logisch statt ideologisch“ hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als „Kumpelkabarett“ bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden. 

In seinem inzwischen elften Programm „aber witzig“ spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen:

Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.

Und während wir vom meteorologischen Klimawandel reden, ist die gesellschaftliche Großwetterlage mit „Heiter bis wolkig“ ebenfalls nur noch unzureichend beschrieben. Immer öfter pendeln die Debatten zwischen unterkühlt und überhitzt, geraten die mentalen Tiefausläufer unter zerebralen Hochdruckeinfluss, und das Grollen nach dem Blitzlichtgewitter ist oft nur die Echokammer des Gezwitschers, und es war von Twitter und nicht die Lerche, die eben jetzt das bange Ohr durchdrang.

Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von HG.Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder „aber witzig“.

Für alle Karten, die in einer Bestellung zusammengefasst sind, reservieren wir einen gemeinsamen Tisch. Wenn Sie Ihre Gruppe erweitern möchten um Personen, die eigene Karten gekauft haben, lassen Sie uns das bitte vorab wissen per E-Mail an unseren Vorverkauf.

Karten für Samstag, 28. August | 18 UhrKarten für Samstag, 28. August | 21 Uhr
HG.Butzko: <br>„Aber witzig.“<br>Das neue Programm

Ausblick auf 2022

Stefan Waghubinger: <br>„Jetzt hätten die guten Tage kommen können“

Stefan Waghubinger:
„Jetzt hätten die guten Tage kommen können“

 

 

 

In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. 90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.

„Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.” Böblinger Bote

„Federleicht und geschliffen Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können- und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.”

Allgemeine Zeitung Mainz

„Plötzlich hat man keinen Boden mehr unten den Füßen, und dann hat man Angst ohne Grund.” (aus: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können”)

Die guten Tage kommen im Juni 2022 – der genaue Termin steht noch nicht fest.

 

 

Gala zum Hessischen Kabarettpreis 2020 muss verschoben werden

Gala zum Hessischen Kabarettpreis 2020 muss verschoben werden

Madame Corona lässt uns keine andere Wahl:

Frank-Markus Barwasser und Christoph Fritz werden im Alten Dorfladen auftreten – aber erst im kommenden Jahr.

Sobald wir ihn wissen, teilen wir den neuen (dann hoffentlich endgültigen) Termin hier mit.

Bitte bleiben Sie gesund!

Mathias Tretter und Sven Kemmler:<br>„Schottenabend – Zwei Stunden mit nichts drunter“

Mathias Tretter und Sven Kemmler:
„Schottenabend – Zwei Stunden mit nichts drunter“

Zwei Männer, zwei Röcke und ein entzückendes, karo-ummanteltes Geheimnis: Stuart Kemmler und Malcolm Tretter reisen seit 2010 kraft ihres selbstverliehenen Amtes als Kulturbotschafter des schottischen Robert-Louis-Burns-Instituts in Aberglenkirkmuir durch Deutschland, um den Ungläubigen endlich das bessere Großbritannien nahezubringen.

Viele Ignoranten möchten die Briten eher heute als morgen aus der Europäischen Union werfen – aus purer Unkenntnis, so Kemmler und Tretter. Denn das Bild der Insel wird hierzulande fälschlicherweise noch immer von England bestimmt, diesem dunklen, zurecht vergessenen Teil der Insel, der wie ein Sack essigschwerer Fish & Chips am hellen Norden hängt:

Scotland, das Wales unter den irischen Cornwalls der Trinker, herrliches Land der saftigen Weiden und des wärmenden Whiskys, der Highlands und Heilgetränke, der Kelten und Keltereien, der Schlachten und Schlachtschüsseln, der beinfreien Männer und betrunkenen Lämmer, der Quartalssäufer und Gelegenheitsköhler, und natürlich – der Frauen. „Lassies“ werden sie im Land der lauschigen Lochs genannt – und auch dieses Missverständnis werden Kemmler und Tretter ein für allemal ausräumen: Schottinnen mögen ähnlich sprechen wie der Collie aus der Fernsehserie, aber sie vertragen das Hundertfache.

Kurz: Ein Abend mit Ethnologie und Ethanol, Sex, Drogen und Rock ohne Roll. Nacktbeiniger als eine Misswahl, billiger als die Volkshochschule, teurer als die EU – und garantiert mit nix drunter!

Leider muss auch unser Schottenabend noch einmal verschoben werden – auf 2022. Sobald wir wissen, wann genau die Beiden die Rowohlt’sche Tradition des „Schausaufens mit Betonung“ aufleben lassen, lassen wir es Sie hier wissen.

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Was immer Sie uns wissen lassen möchten, können Sie hier auf den Weg bringen.

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(0 60 43) 98 40 121

Email :

kultur@freschekeller.de

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Freundeskreis
der Kleinkunstbühne
Fresche Keller e.V.
Untergasse 11
63667 Wallernhausen

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